Sonstige Projekte

Das Theater lebt von Impulsen aus anderen Kulturbereichen, für die sich die Stiftung in Ausnahmefällen engagiert. Zu den Engagements in diesem Bereich gehören Kunst, Literatur oder Musik, aber auch neue Formen der Ausbildung für Schauspieler und Theatermacher.

Stiftungprofessur für Szenische Künste

Von 2007 bis 2010 wurde im Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Hildesheim eine Heinz Dürr Stiftungsprofessur für Szenische Künste eingerichtet. Die drei Stiftungsprofessoren waren John von Düffel, Stefan Pucher und Tim Staffel. Mit der Professur erhielten Studenten die Möglichkeit, aus der Praxis zu erfahren, wie Theater gemacht wird und Theaterstücke geschrieben werden. Heinz Dürr begründete das Engagement der Stiftung wie folgt : „Die Stiftungsprofessur für „Szenische Künste“ an der Universität Hildesheim soll auch nach außen deutlich machen: Kultur beginnt dort, wo Bürger sich – auch finanziell – für sie engagieren. Dabei wollen wir mit der Professur die qualifizierte Ausbildung der nächsten Generation der Theatermacher fördern."

Hommage an Edith Piaf

Kultur kann verbinden. Im Jahr 2013 feierte der von Frankreich und Deutschland unterzeichnete Elysee-Vertrag sein 50 jähriges Bestehen. Kulturell herrscht Verbundenheit zwischen den beiden europäischen Ländern. Musik fungiert hier als Botschafterin des Miteinanders und des kontinuierlichen Zusammenwachsens der Kulturen.

Anlässlich des 50. Todestages von Edith Piaf hat die Stiftung im Wintergarten-Varieté Berlin eine musikalische Hommage an die großartige Sängerin gefördert, die mit ihrer Musik wesentlich dazu beigetragen hat, dass Kultur keine Grenzen kennt. Drei deutsche und drei französische Künstlerinnen interpretierten an diesem Abend ihr Werk auf unterschiedliche Weise. Durch das Programm führte der Schauspieler und Sänger Dominique Horwitz.

Weitere kulturelle Projekte

Folgende Projekte wurden u.a weiterhin durch die Stiftung gefördert: 

  • Das Kunstfest Weimar in 2004 
  • Das Tübinger Zimmertheater zur Durchführung der Thomas Bernhard Ausstellung in 2004 
  • Finanzierung von „Clowning-Kursen“ an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“

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Ich verstehe Kunst als menschlichen Versuch, über die Erschwernisse des täglichen Lebens hinauszukommen und hinauszuschauen.

Heinz Dürr

© Iko Freese / drama-berlin.de